Aktuelles

Grüne Akademie des Vereines GRÜNES KREUZ

Der Verein Grünes Kreuz veranstaltet am 16. November 2017 um 19:00 Uhr im Palais Eschenbach – Festsaal, A-1010 Wien, Eschenbachgasse 11, eine Vortrags- und Diskussionsabend mit internationalen und nationalen Experten zum Thema Aushöhlung des Jagdrechtes bis zur Abschaffung der Jagd. Einladung und Programm untenstehend. Der BÖJV erlaubt sich seinen Mitgliedern und allen JägerInnen herzlichst zu dieser Veranstaltung einzuladen.

 

17. Jägermesse des  Vereines Grünes Kreuz:

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 fand die 17. Jägermesse vom Verein Grünes Kreuz im Stephansdom statt. Der Vorstand des Vereines “ Grünes Kreuz“ hat seine Mitglieder und alle Freunde der Jagd und Natur zu dieser Festmesse eingeladen. Das Jagdhornblasen vor dem Dom wurde von der JHBG Heinis Ruth veranstaltet. Den Festgottesdienst hat Hwst. Abt Mag Gerhard Hafner OSB Benediktinerstift Admont mit den Conzelebranten Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn und Toni Faber Dompfarrer zu St. Stefan zelebriert. Die Festmesse wurde musikalisch von dem Jagdhornbläsergruppe Waidhofen an der Ybbs musikalisch umrahmt. Zur Aufführung gelangte die „Waidhofener Jägermesse“ Komponist Prof. Anton Sollfelner. An der Orgel war Dommusikus Mag. Thomas Dolezal. Außerdem wurden auch wieder der feierliche Einzug der Fahnen und Standarten vieler Jagdvereine durchgeführt und im Dom aufgestellt. Im Anschluss an die Festmesse wurde die Agape im Stephanisaal des Curhauses St. Stephan abgehalten.

Präsidiums- und Delegiertensitzung:

Freitag, den 06. Oktober 2017 fand eine Präsidiums- und Delegiertensitzung im Restaurant Napoleonwald (Familie Aibler) A-1130 Wien, Jaunerstraße 5, statt. Präsident LR Mag. art. Rudolf Broneder begrüßte die anwesenden Delegierten und Einzelmitglieder und berichtete über die Veranstaltungen 2017.

Es wurden im heurigen Jahr 5 Präsidiumssitzungen abgehalten bei diesen die diversen Angelegenheiten besprochen wurden. Es wird nächstes Jahr die Jagd positiv in das Interesse der Öffentlichkeit zu bringen sein, um möglichst viele Menschen anzusprechen, daher wurde bei der Strategiekonferenz abgestimmt, ein Beiblatt in einer der größten österreichischen Tageszeitungen zu bringen. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, denn ihre Zeitung lesen die Menschen täglich. Hier wurde beschlossen, vorerst den Wiener Raum abzudecken, da gerade die Städter am meisten aufgeklärt werden müssen. Dr. Rudolf Gürtler wird das Projekt wieder unterstützen. Es wird dieses Projekt zunächst von Dr. Gürtler, TA Ing. Maierhofer und Mag. Broneder eine Arbeitsgruppe gebildet und die Ideen zu Papier zu bringen.

Es wurden außerdem für die Jägerschulen in Wien, NÖ. und dem Burgenland unsere Broschüren zur Verfügung gestellt. Als Termin für die Generalversammlung wurde Donnerstag, den 22. März 2018 festgesetzt. Es konnten bis jetzt 21 Einzelmitglieder und 2 Vereine angeworben werden und 2 Vereine sind ausgetreten bzw. wurden aufgelöst und auch 2 Mitglieder sind ausgetreten. Derzeitiger Stand 176, davon 12 Präsidiums und Rechnungsprüfer, 11 Ehrenmitglieder, 25 Vereine und 128 Einzelmitglieder.

Im Anschluss hat unsere Juristische Beirätin Frau RA Dr. jur. Ursula Singer-Musil einen sehr interessanten Vortrag über das neue Erbrecht gehalten. Danach wurden die vielen Fragen von unseren Mitgliedern an Sie ausführlich beantwortet.

Ich darf in Erinnerung bringen, unsere Treib- und Riegeljagden Kappen in Signalrot, Mütze und Schal mit Vereinslogo. Diese Artikel stehen auch auf unserer Website zum Verkauf.

 

 

 

Kinder im Wald / Wald- und Wildpädagogik für Kinder

Stadtkinder haben in ihrer vielfach digitalisierten „Um-Welt“ keinen oder nur mehr wenig Kontakt zur Natur, kaum einen Bezug zu natürlichen Lebenskreisläufen und somit auch keine Berührung zur Jagd. Der Bund Österreichischer Jagdvereinigungen (BÖJV) veranstaltete am 22. Sept. 2017 sein mittlerweile traditionelles Treffen „Stadtkinder in den Wald“. Diesmal mit und für eine Gruppe junger Teenager, die im Ausbildungszentrum Dorothea Gablitz bereits erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln.

Ziel war es, den Jugendlichen einen informativen Zugang zum Wald und zur Jagd zu eröffnen. Mit dem Einsatz aller Sinne konnte Wissen über unsere heimischen Wildtiere und die Jagd erworben werden. Denn Lernen durch unmittelbares Entdecken und Begreifen macht sehr viel mehr Spaß!

Im Revierteil Dambach, Purkersdorf, wurde die Gruppe vom Präsidenten und GF des BÖJV, Mag. Rudolf Broneder mit Gattin, Renate Schick, Bruno Nitsche mit seinem MVD und den Jägern herzlich willkommen geheißen. ÖBf-Waldpädagogin Ing. Patricia Lechner und Jagdleiter Mag. Erich Gratzenberger, führte die sehr interessierte Gruppe durch das Programm.

Anhand von Präparaten, Decken, Schwarten und Abwurfstangen wurden heimische Wildtiere und deren Lebensraum unmittelbar im Wald vorgestellt. Die Frage welches Tier sich wovon ernährt und ob all die Tiere eigentlich genug zu fressen finden, konnte gleich anschaulich vor Ort „be-greifbar“ gemacht werden. Auch dass die Nutzung der Wildtiere und eine Bejagung aus ökologischen Gründen notwendig, ja sogar im Konzept des Biosphärenpark Wienerwald verschriftlicht ist, war ein interessantes Thema und für die Jugendlichen eine neue Information.

Bei unterschiedlichen Stationen stellten die Jugendlichen dann ihre Geschicklichkeit und Wissen unter Beweis. So wurden Fährtenabdrücke dem jeweiligen Tier zugeordnet, Hand an die Säge gelegt, um eine Reviereinrichtung zu bauen, Quizfragen beantwortet und die Zielgeschicklichkeit gezeigt. Wie gut Wild schmeckt und dass die sorgfältige Fleischverarbeitung eine Tätigkeit des Jägers ist, wurde bei der Wurstverkostung erfahren.

Die Teilnehmer konnten alle durch ihre Aktivität das kleine Jägerdiplom erwerben und wurden mit einem Fuchsanstecker und der Informationsbroschüre des BÖJV und einer Urkunde ausgezeichnet.

„Dieses reale Erlebnis und die authentische Begegnung mit Jägern ist eine so wertvolle Erfahrung für die Jugendlichen!“ war auch die Betreuerin Frau DI Karin Schauer ganz begeistert und bedankte sich herzlich für die Einladung. Sie übermittelte auch das sehr positive Feedback der Jugendlichen zu dieser Lernerfahrung.

Jägerinnen und Jäger wurden von den jungen Leuten, deren Betreuung und auch den Eltern als kompetente Persönlichkeiten kennengelernt. Mit dieser wertvollen Art der Öffentlichkeitsarbeit können Vorurteile, die meist nur durch Unwissenheit entstehen, abgebaut werden. Wir alle freuen uns auf die nächsten spannendenden Begegnungen und auf das weitere Lernen im Wald!

Liebe WeidkameradenInnen und Klubmitglieder bitte um Eure Unterstützung:

Zu Eurer Information und eventueller Unterschrift mit der im Anhang beiliegenden Unterschriftsliste für die UMFRIEDETEN EIGENJAGDGEBIETE. Hier geht es um Fakten statt Mythen, daher die Bitte des BÖJV um rege Beteiligung an dieser Unterschriftaktion und Weiterleitung. Herzlichen Dank im Voraus und Bitte bis 08. September 2017 Unterschreiben.

Unterschriftenliste_wildgerecht.at

Petition jagdgehehe JL

Fakten statt Mythen_V5

Afrikanische Schweinepest in Tschechien!!!

Der BÖJV erlaubt sich seinen Mitgliedern und allen JägerIn über die momentane Lage der Schweinepest zu Informieren.

Experten fordern höchste Wachsamkeit. Die Meldung von zwei durch die Afrikanische Schweinepest verendeten Wildschweinen in Tschechien am Dienstag kam auch für die österreichischen Behörden überraschend. Jetzt fordern sie – ohne dass bisher ein Verdachtsfall in Österreich aufgetreten ist – höchste Wachsamkeit speziell bei Landwirten und Jägern, hieß es am Donnerstag bei einem Hintergrundgespräch im Gesundheitsministerium in Wien.

Jedes gefundene tote Wildschwein ist zu melden. Schweinefleisch und -produkte aus betroffenen europäischen Regionen nicht mitnehmen!

Am 27. Juni 2017 hat die tschechische Veterinärverwaltung mitgeteilt, dass 2 Wildschweine im Kreis Zlin, ca. 100 km von der österr. Grenze, als positiv für die Afrikanische Schweinepest ASP getestet wurden. Die Ergebnisse müssen vom EU Referenzlabor noch bestätigt werden, werden aber stimmen. Es wurde eine 10km Sperrzone errichtet. Da die Fälle recht isoliert von den bisherigen Ausbrüchen sind, ist es ev. von Menschen verschleppt worden (Weggeworfene Wurstwaren etc. entlang von Schnellstraßen, Autobahnen und Langstrecken-Verkehrswegen könnten das für Haus- und Wildschweine oft tödliche ASP-Virus mit einem Schlag weiterverbreiten). Angaben dazu fehlen aber noch.

Die Krankheit befällt Haus- und Wildschweine und stellt für den Menschen überhaupt keine Gesundheitsgefährdung dar.

Wen die ASP bestätigt wird, erfolgte eine weitergehende Zonierung, die mit der Zone 1 (Risikogebiet) wahrscheinlich bis an die österr. Grenze gehen wird, ev. auch auf österr. Gebiet (das ist noch nicht klar).

Ziel Österreichs ist es, nicht in die Zone 1 zu fallen, daher werden jetzt schon verstärkte Überwachungsmaßnahmen (bevor die EU solche vorschreibt) verordnet. Da auch in Zone 1 Handelseinschränkungen bestehen, sollte Österreich proaktiv reagieren, damit man eben nicht in Zone 1 kommt; Jäger haben dabei eine tragende Rolle.

Der BÖJV wird laufend über die weiteren Schritte und Entwicklung informieren.

Weiterführende Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden sich unter:

https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/krankheiten/asp_allg.html

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/Document_derivate_00001995/FLI-Zusatzinformation_ASP-WS.pdf

(Sinnhaftigkeit der Bejagung im Seuchengebiet)

 

 

 Jägertreff in Wien

Am Freitag den 30. Juni 2017 fand unser traditioneller Jägertreff des BÖJV in Wien, im Restaurant Napoleonwald, 1130 Wien, Jaunerstraße 5, im wunderschönen Ambiente und bei herrlichem Wetter statt. Trotz zahlreicher anderer jagdlicher Veranstaltungen haben doch 22 WeidkameradenIn den Weg zu unserem Jägertreff gefunden. Für den Präsidenten des BÖJV LR Mag. art. Rudolf Broneder ist das so eine gute Möglichkeit, sich einmal im Jahr als Dachverband in einer anderen Form zu präsentieren. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten gab es ein köstliches reichhaltiges Grill- Buffet mit Salaten, Saucen sowie Mehlspeisen. Die gesellige Ründe löste sich erst zu später Stunde auf. Es konnte auch bei dieser Gelegenheit wieder ein neues Einzelmitglied bei dieser Veranstaltung angeworben werden. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist solche Veranstaltungen für die Jägerschaft abzuhalten.

 

 

Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen fand am Samstag, den 24. Juni 2017 in der Schießstätte des Vereins der Jagd- und Sportschützen Mattersburg (Burgenland) statt. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, fand sich eine gutgelaunte Schießmannschaft ein. Gewertet wurde die Kombination. Als Mannschaft wurden die drei besten Schützen eines Klubs gewertet. Wie auch bisher gab es für die Mannschaften Pokale, Medaillen und wertvolle Warenpreise. Wir danken dem Niederösterreichischen Landesjagdverband, Firmen und Einzelmitglieder wie TAR Ing. Karl Maierhofer, der IWÖ und Loden Plankl für die Preise. Es waren leider nur 14 Teilnehmer anwesend. Seitens des Präsidiums waren folgende Personen vor Ort, nämlich Präsident LR Mag. art Rudolf Broneder, Kassier Mag. Christian Reinprecht und der Schiesswart Ing. Karl Sousek, die schriftlichen Arbeiten mit dem neuen Programm erledigte unser Einzelmitglied Angelika Feigl. Mein herzlicher Dank geht an alle die bei dieser Veranstaltung mitgeholfen haben.

Ergebnisse Mattersburg 2017-06-24

 

 

Waffenpass für Jagdaufseher!

Durch die zum Teil missverständlichen Berichte in den Medien ist der falsche Eindruck entstanden, da die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes sich nur auf Aufsichtsjäger bezieht. Der „normale“ Jäger wird nach wie vor keinen Waffenpass derzeit erhalten.

Nun gibt es eine Entscheidung (ein Erkenntnis) des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH), dass der Österreichische Jagdaufseher zur Erfüllung seiner jagdlichen Aufgaben eine Kurzwaffe (Kategorie B) führen darf.

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit entschieden, dass ein Jagdaufseher aus dem Bezirk Hollabrunn bei der Jagd eine Faustfeuerwaffe tragen darf. Das Urteil gilt als richtungsweisend.

Drei Jahre lang dauerte der Rechtsstreit, nachdem die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn einem Jagdaufseher den Waffenpass verweigert hatte. Wie der „Kurier“ berichtete, gibt es nun eine Entscheidung: Der VwGH erkannte, dass der Aufseher zur Erfüllung seiner jagdlichen Aufgaben eine Kurzwaffe führen darf. Bisher dürfte es in den Bezirkshauptmannschaften unterschiedliche Vorgehensweisen gegeben haben.

Das Urteil des VwGH sei richtungsweisend, weil darin ausgeführt werde, dass das Waffengesetz als Bundesgesetz die Landesjagdgesetze zu berücksichtigen habe, wurde Raoul Wagner, der Anwalt des Jagdaufsehers, in der Tageszeitung zitiert.

Was ist ein Waffenpass?

Ein Waffenpass ist eine Urkunde, die neben dem Erwerb und dem Besitz auch zum führen (bei-sich-Tragen) von Schusswaffen der Kategorie B (Faustfeuerwaffen, Repetierflinten und halbautomatische Schusswaffen) berechtigt (Quelle Hel.gv.at)!

 

 

Liebe Jagdfreunde/innen !

Habe erst die Information gestern erhalten, dass die Kleine Zeitung unter http://www.kleinezeitung.at/steierm…/ostereier/5222376/index eine Umfrage zur generellen Freigabe von Mountainbiking auf Forststraßen durchführt, die am 26.5.2017 endet.
Bitte schnell noch mitmachen, vielen Dank für Eure Unterstützung.

 

 

Liebe WeidkameradenIn, JagdhundeführerIn und HundebesitzerIn,

Achtung es gibt ein Begutachtungsverfahren zur Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes:

Anträge dazu bitte bis 2. Juni 2017 abschicken, bis zu diesen Datum lauft das Begutachtungsverfahren zu den geplanten Änderungen des Wiener Tierhaltegesetzes. Wesentliche Änderungen sind die Aufhebung der Ausnahmebestimmungen hinsichtlich der Maulkorbpflicht bei Veranstaltungen mit Hunden und die Verschärfung von Strafbestimmungen. Selbstverständlich wird der BÖJV und ÖKDUV eine Stellungnahme abgeben, nützt aber auch Ihr euer persönliches Recht und gebt daher ebenfalls zeitgerecht eine Stellungnahme ab.

Text des Gesetzesentwurfes im PDF-Format Wr._Tierhaltegesetz_Entwurf2017 oder als LINK https://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/begutachtung/pdf/2017005.pdf

 

Verschärfung des Tierschutzgesetzes 2017 im heurigen Jahr:

  • Verbot privater Tierinserate auf Online-Plattformen, die nicht von Registrierten Züchtern oder autorisierten Personen bzw. Vereinen stammen, wird verboten.
  • Katzenhalter müssen sich künftig entscheiden, ob sie ihre Freigänger kastrieren oder chippen und registrieren lassen.
  • Das Tätowieren oder Färben von Haut, Fell oder Federnkleid bei Tieren aus ästhetischen, modischen oder kommerziellen Gründen ist verboten.
  • Klarstellungen bezüglich der Verwendung spezieller Halsbänder bei Hunden (Würge- Zughalsbänder) sie müssen in jedem Fall einen Stop haben.
  • Die Begriffe „Tierasyl“, „Gnadenhof“ und „Tierpension“ wurden genau definiert, um eine Abgrenzung zum Tierheim und damit sachgerechte Lösungen für die jeweiligen Einrichtungen zu ermöglichen.

Beschluss des Nationalrates vom 30. März 2017 betreffend des Bundesgesetzes, mit dem das Tierschutzgesetz geändert wurde unter

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BNR/BNR_00468/fname_626964.pdf

 

Generalversammlung 2017:

Unsere diesjährige Generalversammlung fand im Restaurant Napoleonwald bei reger Beteiligung statt. Es folgten die Berichte der Präsidiumsmitglieder sowie der Rechnungs-prüfer und es erfolgte mit Stimmeneinigkeit die Entlastung des Präsidiums. Sowohl die Nachwahl als auch die Beitragserhöhung erfolgte ebenfalls mit Stimmeneinigkeit. 

Im Anschluss wurde eine Ehrung durchgeführt, nämlich für unsere Vizepräsidentin des BÖJV und Vorstandsmitglied des Magyar Vizsla Drahthaar Klub Frau Mag. Karin Kollmann. Diese erhielt für Ihre Verdienste um die Jagd und das Hundewesen vom Präsidium das Verdienstzeichen in Silber überreicht. Wir gratulieren dazu auf das herzlichste.

Achtung wichtig:

Beschlussfassung des Europäischen Parlaments Jagdkarte nur mehr 5 Jahre gültig? – EU verschärft Waffenrecht:

Die neue Feuerwaffenrichtlinie schränkt nach Meinung von Rechtsexperten viele gültige Regelungen dramatisch ein: So sollen künftig sämtliche Bewilligungen zum Besitz von Feuerwaffen für fünf Jahre beschränkt werden. Jäger müssen in Zukunft auch ihre Flinten registrieren.

Für Aufregung unter Jägern sorgt die geplante Abschaffung der Waffenkategorie D. Sämtliche Flinten würden damit in die derzeitige Kategorie C übergehen und folglich – inklusive aller Altbestände – registrierungspflichtig werden. Alle waffenrechtlichen Bewilligungen werden auf 5 Jahre befristet, dies könnte auch weitreichende Folgen für die Jagdkarte haben. Zusätzlich sieht die neue Feuerwaffenrichtlinie das Verbot von Magazinen mit einer Kapazität von mehr als 10 Schuss für Büchsen bzw. 20 Schuss bei Kurzwaffen vor.

Die nationalen Parlamente müssen diese Richtlinie nun innerhalb von 15 Monaten umsetzen.

Weitere Informationen unter

http://www.jagdundnatur.tv/episode/EU_Waffenrechtsverschaerfung

von Rechtsanwalt und Waffenexperte Dr. Raoul Wagner.

 

Veranstaltung Schalldämpfer in Theorie und Praxistest, 

diese wurde vom Bund Österreichischer Jagdvereinigungen für seine Mitglieder und Interessierte am Mittwoch, den 22. Februar 2017, Beginn 14,00 Uhr, beim HSV Wien Schiessplatz, A-1210 Wien, In den Gabrissen 91, veranstaltet. Die rege Beteiligung von 45 Jägerinnen und Jägern zeigt wie Interessant dieses Thema wirklich ist.

Büchsenmacher und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger Werner Sodia (Firma Sodia) hat einen Vortrag und verschiedene Modelle von Schalldämpfern vorgestellt und es konnte jeder Teilnehmer auch probeschiessen. Es wurde natürlich auch ohne Schalldämpfer geschossen und nachher mit Schalldämpfer und hier war der unterschied gut hörbar.

Hartnäckig hielt sich vor allem das Gerücht, dass mit der Verwendung des Schallmoderators nur ein „Plopp“ zu vernehmen sei. Fakt ist, jedes Mal, wenn wir schießen und unser Gehör nicht adäquat schützen, laufen wir Gefahr, uns bleibende Schäden zuzufügen. Ein Grund, warum viele ältere Jäger zur Kompensation ihres Gehörverlustes ein Hörgerät tragen. Um einem solchen Schaden vorzubeugen, kann man einen Gehörschutz tragen, der effektiv dämpft und, mit einer Elektronik ausgestattet, auch noch die Umgebungsgeräusche verstärkt. Rauschen die Blätter oder pirscht man gar, kann dies jedoch unpraktikabel werden. Oder man kann einen Schalldämpfer verwenden, der zusätzlich zur Schallreduktion für den Schützen auch noch Jagdhund und Umgebung weniger beeinträchtigt als ein Schuss ohne akustische Dämpfung.

Ein Büchsenschuss kann, abhängig von Kaliber, Lauflänge und Laborierung, an der Mündung bis zu 170 Dezibel (dB) laut sein. Die Schadensgrenze ist aber weit früher erreicht. Ein Schalldämpfer sollte den Mündungsknall bis unterhalb des gesetzlich festgelegten, maximal erlaubten Spitzenschallpegels von 137 dB reduzieren. In der Praxis erreichen die für hiesige Jagd verwendeten Kaliber etwa 155 dB am Ohr. Da Dezibel eine logarithmische Einheit sind, entsprechen zehn dB etwa einer Schallreduktion um die Hälfte! Damit keine Schädigungen durch den Schussknall auf der Jagd auftreten, sollte der Lärmpegel am Jägerohr um wenigstens 20 bis 30 dB reduziert werden. 

Ein Schalldämpfer wäre bei der Jagd manchmal ein Gewinn. Ist aber derzeit für den normalen Jäger verboten, aber für Berufsjäger gibt es auf Antrag des Arbeitgebers eine Bewilligung. Zum Schutz der Gesundheit dieser Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitnehmer-Innenschutzgesetzes im Rahmen der Berufsausübung (Berufsjäger) geboten ist, kann die Behörde auf Antrag des Arbeitgebers Ausnahmen vom Verbot des Erwerbs und Besitzes einer bestimmten Anzahl an Vorrichtungen erteilen.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang natürlich die Frage, wann die Verwendung für den Rest der österreichischen Jäger freigegeben wird?

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Liebe WeidkameradenIn, JagdhundeführerIn und HundebesitzerIn,

ich darf  Euch über eine Änderung des Tierschutzgesetzes – Begutachtungsverfahren informieren.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) hat Ende Dezember 2016 beim Präsidium des Nationalrates einen Ministerialentwurf (280/ME) zur Änderung des Tierschutzgesetzes eingebracht. Das Stellungnahmeverfahren endet am 3. Februar 2017. Bis zu diesem Zeitpunkt können Stellungnahmen an das Präsidium des Nationalrates unter begutachtungsverfahren@parlinkom.gv.at und an das BMGF unter legvet@bmgf.gv.at eingebracht werden.

Bitte entweder auf der Homepage des ÖKV http://www.oekv.at  nachlesen oder die Texte zu dem Änderungsentwurf unter den nachstehenden Links öffnen und lesen:

Tierschutzgesetz – Novelle 2017

Textgegenüberstellung

Erläuterungen

Folgenabschätzung

 

Leider gab es nur eine kleine Waffengesetzänderung für uns JägerInnen,

die Änderung im Waffengesetz, die im Parlament beschlossen wurde, bringt die Möglichkeit, Schallmodulatoren für „Berufsjäger“ zu beantragen und somit mehr Gesundheit beim Kugelschuss zu schaffen, zumindest der angestellten Berufsjäger und Mitarbeiter von Betrieben, deren berufliche Aufgabe der Abschuss von Wild ist. Künftig soll der Arbeitgeber den Antrag stellen können, eine Bewilligung für eine „Vorrichtung zur Dämpfung des Schussknalls“ zu erwirken. Der angestellte Jäger wird dann in der Lage sein, diese Schallmodulatoren bei der Erfüllung seiner beruflichen Verpflichtung zu verwenden.

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Das Präsidium und die Rechnungsprüfer des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen wünschen seinen Einzel- Vereins- und Ehrenmitglieder sowie allen Interessierten, Sympathisanten und WeidkameradenIn

 

zum Weihnachtsfest,

besinnliche Stunden,

zum Neuen Jahr,

alles Gute, Glück, Gesundheit,

guten Anblick

 sowie Weidmannsheil. 

 

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Herausforderung für die Jagd im 21. Jahrhundert,

die ÖVP Klubenquete wurde am Dienstag, den 08. November 2016 im ÖVP Parlamentsklub abgehalten, unter dem Motto „Herausforderungen für die Jagd im 21. Jahrhundert“. Die Teilnehmenden Vortragenden waren Abg.z.NR. Dr. Reinhold Lopatka, Dr. Dagmar Hinghofer-Szalkay, DI Josef Pröll, Dr. Peter Lebersorger, Hon.-Prof. Dr. Friedrich Reimoser, Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer, DI Gerhard Mannsberger, Doris Moser, DI Heinz Gach, Mag. Dr. Philipp Harmer und Abg.z.NR. Johann Höfinger. Nach den einzelnen Beiträgen wurde darüber diskutiert. „Wir sagen ein klares Ja zur Jagd, wenn die bestehenden strengen Gesetze eingehalten werden – denn die Jagd und die mit ihr verbundene Tradition ist ein wichtiges österreichisches Kulturgut“, so Klubobmann Reinhold Lopatka. Der nachhaltige Schutz des Lebensraums der Wildtiere und der Erhalt des gesunden Wildbestands brauche eine professionelle Jagd, zeigten sich die Experten einig. Ziel der Enquete war es, der Bevölkerung das Positive der Jagd zu vermitteln. 123.000 Jäger gibt es in Österreich. Die Jagd ist mit einem Umsatz von 475 Millionen Euro jährlich auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Allein an Löhnen und Gehältern im Jagdwesen werden 199 Millionen Euro ausbezahlt. Wesentliche Aufgabe der Jäger ist die Regulation des heimischen Wildbestands. Mehr als 200 Interessierte diskutierten die Thematik im Parlament. Zu dieser Veranstaltung waren auch die Jagdklubs aus Wien und Niederösterreich eingeladen, aber leider waren nur einige wenige anwesend. Wir vom BÖJV waren bei dieser Interessanten Enquete dabei. Die Eröffnet wurde die Enquete von der Jagdhornbläsergruppe Zayatal und den Fahnenträgern der Jägergilde Wilhelmsburg St. Georgen.

Weitere Infos unter folgendem  LINK .

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Veranstaltung Schalldämpfer in Theorie und Praxistest,

diese fand am Freitag, den 28. Oktober 2016, Beginn 14,30 Uhr, beim Jagd- und Sportschützenclub in A-2020 Hollabrunn Schiessanlage Thernerberg, statt.

Büchsenmacher Kurt Pritz hat einen Vortrag und verschiedene Modelle von Schalldämpfern vorgestellt und es konnte jeder Teilnehmer auch selbst probeschiessen. Es wurde natürlich auch ohne Schalldämpfer geschossen und nachher mit Schalldämpfer und hier war der unterschied gut hörbar.

Fakt ist, jedesmal, wenn wir schießen und unser Gehör nicht adäquat schützen, laufen wir Gefahr, uns bleibende Schäden zuzufügen. Ein Grund, warum viele ältere Jäger zur Kompensation ihres Gehörverlustes ein Hörgerät tragen. Um einem solchen Schaden vorzubeugen, kann man einen Gehörschutz tragen, der effektiv dämpft und, mit einer Elektronik ausgestattet, auch noch die Umgebungsgeräusche verstärkt. Rauschen die Blätter oder pirscht man gar, kann dies jedoch unpraktikabel werden. Oder man kann einen Schalldämpfer verwenden, der zusätzlich zur Schallreduktion für den Schützen auch noch Jagdhund und Umgebung weniger beeinträchtigt als ein Schuss ohne akustische Dämpfung.

Ein Büchsenschuss kann, abhängig von Kaliber, Lauflänge und Laborierung, an der Mündung bis zu 170 Dezibel (dB) laut sein. Die Schadensgrenze ist aber weit früher erreicht. Ein Schalldämpfer sollte den Mündungsknall bis unterhalb des gesetzlich festgelegten, maximal erlaubten Spitzenschallpegels von 137 dB reduzieren. In der Praxis erreichen die für hiesige Jagd verwendeten Kaliber etwa 155 dB am Ohr. Da Dezibel eine logarithmische Einheit sind, entsprechen zehn dB etwa einer Schallreduktion um die Hälfte! Damit keine Schädigungen durch den Schussknall auf der Jagd auftreten, sollte der Lärmpegel am Jägerohr um wenigstens 20 bis 30 dB reduziert werden. Bei uns in Österreich ist es derzeit verboten mit Schalldämpfern zu schießen, aber es soll die Gruppe der Berufsjäger eine Bewilligung erhalten.

Außerdem konnte bereits ab 13:00 Uhr mit Büchsenmacher Erwin Weinrichter ein Flintenübungsschiessen beim Jagdparcours durchgeführt werden.

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Präsidiums- und Delegiertensitzung:

Am Freitag, den 07. Oktober 2016 fand eine Präsidiums- und Delegiertensitzung im Restaurant Napoleonwald (Familie Aibler) A-1130 Wien, Jaunerstraße 5, statt. Präsident LR Mag. art. Rudolf Broneder begrüßte die anwesenden Delegierten und Einzelmitglieder und berichtete über die Veranstaltungen 2016. Im Besonderen über die neue Informationsbroschüre mit Folder sowie die letzte Veranstaltung den Tag des musikalischen Brauchtums. Als Termin für die Generalversammlung wurde Donnerstag, den 23. März 2017 festgesetzt. Es konnte auch hier wieder ein Einzelmitglied bei dieser Veranstaltung angeworben werden.

WK Mf. Karl P. Reisinger hat einen Vortrag mit PowerPoint Präsentation über „Jagdkynologie“ gehalten der bei den Mitgliedern regen Anklang fand.

Der Generalsekretär der IWÖ berichtete über den derzeitigen Stand betreffend den Waffenpass, dieser soll nun für Polizisten ausgestellt werden. Bei den Jägern wird es leider noch länger dauern bis auch diese wieder einen erhalten werden.

Es wurde auch bei dieser Veranstaltung zwei Ehrungen durchgeführt, nämlich für unser Einzelmitglied WK Gerhard Schick, der den Ehrenbruch in Silber erhielt und vom Präsidium des BÖJV erhielt WK Vizepräsident Bez. Anwalt i.R. Erwin Deutscher das Verdienstzeichen in Silber überreicht. Wir gratulieren dazu auf das herzlichste.

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Tag des musikalischen Brauchtums „Rund um das Jagdhorn“

Über Anregung und in Kooperation mit dem BÖJV veranstaltete das Leonard Bernstein Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am 24.9.2016 einen „Tag des musikalischen Brauchtums“ in dessen Mittelpunkt das Jagdhorn stand.

Unterschiedliche Jagdhornformationen aus dem Bundesgebiet waren zu dieser Veranstaltung am Campus der Universität eingeladen.

Ziel des Seminars waren instrumentaltechnische und aufführungspraktische Unterweisungen durch Spitzenpädagogen und führende Musiker der Wiener Orchesterszene.

Nach Begrüßung der teilnehmenden Gruppen durch den Präsidenten des BÖJV Mag. Rudolf Broneder wurde unter der künstlerischen Leitung von o.Univ. Prof. Klaus Lienbacher das Seminar eröffnet.

Als Tutoren standen mit idealistischem Einsatz Univ. Prof. Mag. Martin Mühlfellner, Prof. Mag. Thomas Lachtner, Prof. Mag. Jakob Gollien (Trompete-FP), Univ. Prof. Mag. Christoph Peham und Mag. Sebastian Löschberger (Horn-PF) zur Verfügung.

Die Jagdhorngruppe Herzbock (Mitglieder des BÖJV) stand freundlicher-weise für das Hornmeistercoaching zur Verfügung.

Nach einem Mittagsbuffet in der Universität präsentierten sich die einzelnen Gruppierungen abschließend im Hof der Musikuniversität.

Eine eigens für das Seminar zusammengestellte Formation (Pleß/Parforce) beeindruckte durch eine musikalische Darbietung in Begleitung von Vorstehhunden unterschiedlicher Rassen und auf der Faust stehendem Beizvogel als Demonstration gepflegten Kulturerbes und gelebten Brauchtums.

Den künstlerischen Abschluss bildete ein Wiener Horn Ensemble bestehend aus Studierenden der Musikuniversität mit einigen musikalischen „Schmankerln“ der Hornliteratur.

Der Ausklang der Veranstaltung fand im legendären Gmoakeller am Heumarkt statt.

Besonderer Dank gilt dem Leonard Bernstein Institut für Organisation und Durchführung der Veranstaltung  sowie Arch. DI Herbert Bohrn und STRABAG Dir. Ing. Theodor Klais für das Sponsoring des Kulinariums.

Bilder von dieser Veranstaltung unter FOTOS.

 

 

Sehr geehrte Weidkameraden/innen!

Dringendes Votum für ein freies essen von Fleisch, für ein freie Jagd und für einen freien Grundbesitz, erforderlich!!!

Soll jegliche Gatterjagd verboten werden?

Wie denkt ihr darüber? Diskutiert mit und stimmt unbedingt ab!

Bitte untenstehenden LINK anklicken und entsprechend Voten.

http://www.noen.at/niederoesterreich/chronik-gericht/pro-und-kontra-soll-jegliche-gatterjagd-verboten-werden/19.834.021#

Wahrscheinlich erhalten manche von Euch diese Nachricht auch auf anderen wegen. Ich darf jedenfalls im Namen des BÖJV ersuchen – die Abstimmung der NÖN Niederösterreichischen Nachrichten zu Gunsten der Umfriedeten Eigenjagdgebiete, Jagdgehege, Jagdgatter – wie immer und damit auch Eure eigene jagdliche Zukunft zu unterstützen.

 

Kinder im Wald / Wald- und Wildpädagogik für Kinder

Stadtkinder haben in unserer Zeit in der Regel keinen oder nur mehr wenig Kontakt zur Natur, kaum einen Bezug zu natürlichen Lebenskreisläufen und somit auch keine Berührung zur Jagd. Der Bund Österreichischer Jagdvereinigungen (BÖJV) veranstaltete mit den Wildpädagogen und dem Revierförster der ÖBF wieder sein mittlerweile traditionelles Treffen „Stadtkinder in den Wald“; diesmal mit einer Kindergruppe aus der Volkschule 1060 Wien. Zusammen mit den Kindern wurde am 24. Juni 2016 ein spannender Vormittag im Wald durchgeführt und ermöglichte den Kindern einen spannenden Ausflug in den nahegelegenen Revierteil Dambach. Die Wildpädagogin Frau Patricia Lechner, Rfö. Ing. Friedrich Holzinger und vom BÖJV Präsident LR Mag. arg. Broneder und Kassier LR Mag. Christian Reinprecht verstanden es, die Kinder mit Ihrer eigenen Begeisterung und viel Anschauungsmaterial zu fesseln und ihre Interesse für die Arbeit der Jägerin/er zu wecken. Außerdem gelang es Ihnen mit viel Einfühlungsvermögen, den Kindern auch sensiblen Themen näherzubringen.

Bei einem Waldspaziergang wurden dann auch so manche Spuren entdeckt: Verbiss- und Fege spuren vom Rehwild, aufgewühlter Waldboden als deutliches Zeichen von Wildschweinen, ein Fuchsbau, Gewölle, vermutlich eines Kauzes, und die Kinder waren erstaunt, dass obwohl wir tagsüber keines dieses Tiere gesehen haben, sie ja doch hier gewesen sein mussten. Beim „Vernetzungsspiel“ wurden dann auch die ökologischen Zusammenhänge unserer Waldbewohner sehr deutlich sichtbar (Räuber/Beute Verhältnisse, Abhängigkeiten) und die Rolle des Menschen als Heger und Jäger klarer.

Ein Höhepunkt war ganz sicher die Demonstration der Hundearbeit – zwei Weimaraner apportierten sicher und unermüdlich und die Kinder waren begeistert von der Nase und Ausdauer! Erstaunt waren nicht nur die Kinder, sondern auch so manche Lehrerin, wie gut Hirschwurst schmecken kann. Wissensvermittlung erfolgte an diesem Vormittag somit wieder mit allen Sinnen, durch unmittelbares Entdecken und Begreifen. So macht Lernen Spaß!

Ihr neu erworbenes Wissen und ihre Geschicklichkeit konnten die Teilnehmer noch bei der Ablegung der „kleinen Jägerprüfung“ unter Beweis stellen. Zielwerfen, Hundearbeit etc. wurden bravurös gemeistert und mit einem Diplom und einer Grill- Jause belohnt. Der Verein „Grünes Kreuz“ hat für jedes Kind ein Malbuch über Wald und Wild zur Verfügung gestellt – ein wertvolles und kindgerechtes Nachschlagewerk und eine schöne Erinnerung, dieses ist im Buchhandel nicht erhältlich. Außerdem wurde vom BÖJV die Informationsbroschüre überreicht. Jägerinnen und Jäger wurden von den Kindern, aber auch den Eltern, als kompetente Persönlichkeiten kennengelernt und Vorurteile, die meist durch Unwissenheit entstehen, könnten abgebaut werden. Wir alle freuen uns auf die nächste spannendende Begegnung und auf das weitere Lernen im Wald!

Lernen erfolgt über Beziehung: die Kinder haben mit ihren Lehrerinnen einen toll organisierten, gut strukturierten Ausflug in den Wald erlebt, der Spaß gemacht hat und dabei viel Neues erfahren. Sie haben Jägerinnen und Jäger als Wissensvermittler und kompetente Persönlichkeiten kennengelernt und freuen sich auf die nächste spannende Begegnung mit ihnen und auf das weitere Lernen im Wald!

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JagdhornEinladung zum Tag des musikalischen Brauchtums mit Schwerpunkt Jagdhornmusik.

Sehr geehrte Jagdhornbläsergruppen aus Österreich!

Am 24. September 2016 findet in den Räumen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, A-1030 Wien, Anton-von-Weberplatz 1 der diesjährige „Tag des musikalischen Brauchtums“ zum Schwerpunktthema Horn-Jagdhorn statt.

Die Veranstaltung wird vom Leonard Bernstein Institut für Blas- und Schlaginstrumente der Universität für Musik und darstellende Kunst gemeinsam mit dem Bund Österreichischer Jagdvereinigungen durchgeführt.

Auf dem Programm stehen Seminare für Jagdhorngruppierungen unterschiedlicher Formationen (Pless und Parforce), ein Hornmeisterseminar, sowie Einzellektionen mit entsprechenden Beratungen für Instrument und Mundstück.

Vorträge über „Das Jagdhorn als Inspiration für die Kunstmusik“ und „Österreichisches Brauchtum am Beispiel der Jagdhornmusik“ sowie eine Instrumentenausstellung ergänzen das Lehrangebot.

Musikalische Darbietungen in Verbindung mit gelebtem Brauchtum (Jagdhorn-Jagdhund-Greifvogel) sowie die künstlerische Präsentation des weltweit einzigartigen Wiener Horns im Rahmen einer gemeinsamen Schlußveranstaltung runden das Programmangebot ab.

Die Tutoren der Veranstaltung sind Mitglieder prominenter Wiener Klangkörper und Lehrende der Universität für Musik und darstellende Kunst.

Künstlerische Leitung: o.Univ. Prof. Klaus Lienbacher

Beginn: 9 Uhr, Ende ca.16.30 Uhr

Anmeldungen senden interessierte Gruppen und Einzelpersonen bis 30.6.2016 an die Geschäftsstelle des Bundes österreichischer Jagdvereinigungen GF. LR Mag. art. Rudolf Broneder, A-1230 Wien, Franz-Asenbauer-Gasse 36a oder per Email boejv-gf.mag.broneder@utanet.at.

Eine detaillierte Programmabfolge erhalten die TeilnehmerInnen bei Annahme der Meldungen. Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten werden Meldungen in Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt.

Um Bekanntgabe der Größe und Besetzung der jeweiligen Gruppen wird ersucht bzw. als Einzelpersonen ob Teilnahme an Einzellektion oder Hornmeisterseminar.

Wir weisen gleichzeitig darauf hin, dass dies eine Serviceleistung des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen und somit GRATIS für die Teilnehmer ist. Wir würden uns aber freuen, wenn einige Teilnehmer bei uns entweder als Einzelmitglied (Einzelmitgliedsgebühr von €12,00) oder der Verein (pro Mitglied mit € 7,00) beitreten würden.

Wir verbleiben mit besten Grüßen und Weidmannsheil,

das Präsidium des BÖJV.

 

Jägertreff in Wien:

Am Freitag den 27. Mai 2016 fand unser traditioneller Jägertreff des BÖJV in Wien, im Restaurant Napoleonwald, 1130 Wien, Jaunerstraße 5, im wunderschönen Ambiente und bei herrlichem Wetter statt. Trotz zahlreicher anderer jagdlicher Veranstaltungen und einem Fenstertag haben viele den Weg zu unserem Jägertreff gefunden. Für die feierliche Umrahmung sorgte die Jagdhornbläsergruppe Herzbock mit Hornmeister Mag. Matthias Trauner. Für den Präsidenten des BÖJV LR Mag. art. Rudolf Broneder ist das so eine gute Möglichkeit, sich einmal im Jahr als Dachverband in einer anderen Form zu präsentieren. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten gab es ein köstliches reichhaltiges Grill- Buffet mit Salaten, Saucen sowie Mehlspeisen. Die gesellige Ründe löste sich erst zu später Stunde auf. Es konnte auch bei dieser Gelegenheit wieder drei neue Einzelmitglieder und ein Verein bei dieser Veranstaltung angeworben werden. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist solche Veranstaltungen für die Jägerschaft abzuhalten.

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Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen:

Die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen fand am Samstag, den 21. Mai 2016 in der Schießstätte des Jagd- und Sportschützenverein Steinbrunn (Burgenland) statt. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, fand sich eine gutgelaunte Schießmannschaft ein. Gewertet wurde die Kombination. Als Mannschaft wurden die drei besten Schützen eines Klubs gewertet. Wie auch bisher gab es für die Mannschaften Pokale, Medaillen und wertvolle Warenpreise. Wir danken folgenden Landesjagdverband, Vereinen, Firmen und Präsidiumsmitglieder: Niederösterreichischer Landesjagdverband, Das Jagdportal für Niederösterreich- Dr. Amler, Brau Union Österreich AG., IWÖ, Alpjagd, Jagdccessoires Schulz, Loden Plankl, Mag. Reinprecht und Mag. Broneder. Es waren 28 Teilnehmer anwesend. Seitens des Präsidiums waren folgende Personen vor Ort, nämlich Präsident LR Mag. art Rudolf Broneder, Vizepräsident oUniv. Prof. Klaus Lienbacher, Kassier Mag. Christian Reinprecht und die zwei Schiesswarte Peter Brandl und Ing. Karl Sousek.

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Ehrung für Mag. Dr. Rudolf Gürtler, ARTEMIS – Die Galanacht der Jagd:

Prominente Gesichter fanden sich am 28. April im Uniqa Tower in Wien zur Artemis-Galanacht ein, wo diese grandiose Gala, stattfand. Moderatorin Sabine Loho, Puls 4, führte die Gäste durch das Programm. Musikalisch wurde der Abend von der Jagdhornbläsergruppe Eisenwurzen und der Mojo Blues Band begleitet. Neben den jagdlich inspirierten Tanzeinlagen der Tanzgruppe des Dancing-Stars-Chefchoreografen Ferdinando Chefalo standen jedoch die Ernennung der Jägerin des Jahres 2016 und die sechs Artemis-Awards im Mittelpunkt.

Die Ziele der Artemis-Charity sind einerseits eine Brücke für eine proaktive Kommunikation der Jagd mit der nicht jagenden Bevölkerung zu bauen und andererseits Jugendliche aus Familien oder von alleinerziehenden Müttern, die aufgrund finanzieller Engpässe keinen selbstverständlichen Weg in eine höhere Ausbildung gehen können, finanziell unter die Arme zu greifen. Mit dem Reinerlös der Gala wird es möglich, Stipendien an drei junge Menschen zu vergeben.

Die Preisträger:

  • ARTEMIS Jägerin des Jahres 2016 – Doris Moser aus Linz
  • ARTEMIS für Politik – LH OÖ Dr. Franz Pühringer
  • ARTEMIS für Wissenschaft – Univ. Prof. Dr. Friedrich Reimoser
  • ARTEMIS für Wirtschaft – Hannes Krautzer für die Medienentwicklung von JagdundNatur.TV
  • ARTEMIS für Innovation – Dr. Ernst Reichmayr Steyr-Mannlicher für die Entwicklung der SM12-Reset Action
  • ARTEMIS für die Förderung der Jagd – Fdir. DI Andreas Holzinger und die Steirischen Landesforste
  • ARTEMIS für das Lebenswerk – Mag. Dr. Rudolf Gürtler. Die Laudatio hielt der Generalsekretär der Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände Mag. Dr. Peter Lebersorger.

Wir gratulieren unseren Ehrenmitglied Mag. Dr. Rudolf Gürtler auf das herzlichste für diese Auszeichnung und seinen unermüdlichen Einsatz um den Kampf um Natur, Wild und Jagd. Er ist und bleibt der streitbarer Doyen und Hüter des Grals der Jagd und Fischerei.

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Der Verein „Grünes Kreuz“ lädt zum LOCKJAGDSEMINAR

mit dem Internationalen Spezialisten Klaus Weisskirchen ein.

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Der Verein „Grünes Kreuz“ lädt zur JÄGERMESSE

in die Basilika Mariazell

am Samstag, den 30. April 1016 um 15:00 Uhr ein.

Zur Aufführung gelangt die Neuberger Jägermesse.

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Waffenrecht aktuell – Die neuen Entwaffnungspläne der EU

Eine Initiative des Grünen Kreuzes und der Silberne Bruch Mittwoch, 20. April 2016, 19:00 Uhr LANDZEIT – Autobahn Raststation – A1 3033 Steinhäusl Referent: KR Dr. Jürgen Siegert

Einladung:

 

 

 

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Verschärfung der EU-Feuerwaffenrichtlinie

Bloß wenige Tage nach den Terroranschlägen von Paris ist die EU-Kommission mit neuen Entwaffnungsplänen für Legalwaffenbesitzer auf den Plan getreten. Sollen die Waffengesetze wirklich verschärft werden? Wir der BÖJV sind auf jeden Fall dagegen.

Über 300.000 EU-Bürger sprechen sich mittlerweile auch dagegen aus! Unter folgendem Link ist das momentane Ergebnis von über 300.000 Unterschriften aus ganz Europa gegen die Verschärfung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in Details anzusehen: https://www.facebook.com/GunbanEU/

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Sollten wir in Österreich nicht mehr Unterschriften als 16.149 zusammen bringen…? Wenn Ihr der Meinung seit, dass eine Verschärfung der Gesetze für legale Waffenbesitzer als Terrorismusbekämpfung untauglich ist, unterschreibt jetzt  hier:

https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership

 

Lainzer Tiergarten plant Verhütungsprojekt für Wildtiere:

Der Bund Österreichischer Jagdvereinigungen spricht diesem Vorhaben jeglichen Realitätsbezug und Berechtigung ab.

Um die Jagd zu vereiteln, planen militante Tierrechtler im Lainzer Tiergarten den Beschuss von Wildtieren mit Hormonpräparaten, um die Fortpflanzung zu verringern. Gegen diesen Plan, der von Tierrechtlern gemeinsam mit Verantwortlichen der Gemeinde Wien vorbereitet wird, laufen Wissenschaftler und Österreichs Jagdverantwortliche sturm. Denn das neu erarbeitete Wildtiermanagement sieht eine deutliche Reduktion des Bestandes im Lainzer Tiergarten vor und soll künftig mit dieser „Geburtenkontrolle“ eines der Mittel sein, den Bestand des Wildes „in den Griff zu kriegen“. Es ist beabsichtigt, Wildtiere (vorerst einmal Damwild und Mufflon, Ausweitung auf andere Wildarten je nach Resultat) mit Eiweißpräparaten durch den Einsatz von Narkosegewehren mit einer Eiweißimpfung zu beschießen, damit die Fruchtbarkeit für ein paar Jahre gehemmt wird. Die künstlich hervorgerufene Unfruchtbarkeit soll die notwendige Bejagung teilweise ersetzen. Das Forstamt der Stadt Wien fügt sich den Wünschen militanter Tierrechtsaktivisten, um damit Wildbretentstehung zu vernichten.

Der BÖJV spricht sich auch deshalb entschieden gegen eine solche Zulassung eines „Tierversuches unter dem Deckmantel des Tierschutzes“ aus. Wildtiere nicht durch Entnahme, Nutzung und deren Wildbret, sondern durch künstlich herbeigeführte Unfruchtbarkeit durchzuführen, ist aus tierethischen Gründen abzulehnen. Wildtiere dürfen kein Versuchsobjekt werden.

 

 

Zum Weihnachtsfest, besinnliche Stunden,

zum neuen Jahr, guten Anblick

und Weidmannsheil,

wünscht das Präsidium des BÖJV.

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Julia Steinböck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrung für em. RA Magister Dr. Rudolf Gürtler.

Am Donnerstag, den 08. Oktober 2015 fand die Präsidiums- und Delegiertensitzung des BÖJV im Restaurant Napoleonwald statt. Bei dieser Gelegenheit wurde unser langjähriges Mitglied- Ehrenmitglied em. RA Mag. Dr. Rudolf Gürtler von unseren Präsidenten LR Mag. art. Rudolf Broneder, mit dem goldenen Verdienstzeichen des BÖJV, ausgezeichnet. Unser Präsident hob in seiner Laudatio den jahrzehntelangen Einsatz des geehrten für seine langjährige Mitgliedschaft und seine Verdienste als Vorstandsmitglied verschiedener Vereinigungen wie des CIC (Internationaler Jagdrat), ÖJGV (Österreichischer Jagdgebrauchshundeverband), Grünes Kreuz, IWÖ (Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich), ÖKV (Österreichischer Kynologenverband und als gerichtlich beeideter Sachverständiger für Jagd- Fischerei und Umwelt- Wasserrecht, hervor.

Stets ist Rudi Gürtler, wenn Not am Mann ist, mit seinem enormen juristischen Wissen zur Stelle, wenn es um berechtigte Interessen der Jagd geht, ganz gleich aus welcher Gesellschaftsschicht um Hilfe gebeten wird. Jagd ist ihm eine Herzensangelegenheit!

 

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Dem Präsidenten des BÖJV, LR Mag. art. Rudolf Broneder war es eine Ehre und Freude, em. RA Mag. Dr. Rudolf Gürtler diese höchste Auszeichnung des BÖJV zu überreichen.

Wir gratulieren dazu herzlichst.

 

Achtung!!!

Rettung des Waffenpasses!!!

Eine Petition für den Waffenpass der Jäger von der FPÖ.

In den letzten Jahren wurde der Waffenpass für Jäger nicht mehr ausgestellt. Das Innenministerium und die Waffenbehörden haben das bewerkstelligt, der mühsam mit den Jägern und mit der IWÖ fabrizierte Erlass wurde nicht beachtet und der VwGH hat das Ganze abgesegnet. Kein Waffenpass mehr für die Jäger, Polizisten und andere Exekutivbeamte.

Ein erster Anlauf im Parlament ist gescheitert. Das Team Stronach hat eine entsprechende Petition eingebracht, die Koalition hat das abgeschmettert und die Jäger haben auch hier nicht wirklich mitgetan.

Jetzt hat sich die FPÖ dieser Sache angenommen. Es ist ganz einfach und schnell online erledigt, man kann auch ANONYM abstimmen (einen Haken bzgl. Veröffentlich der Daten nicht setzen, einzige Antwortmöglichkeit, bei der kein *  dabei ist), falls jemand nicht auf der Onlineliste aufscheinen will.

Im Link ist der Abstimmungsbutton. Man muss sich eintragen, bekommt ein E-Mail und muss den Link zur Bestätigung nochmals anklicken, erst dann ist die Stimme gezählt.

Hier die Petition:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml

Unterstützen Sie so viel es geht und so intensiv wie es geht. Alle ansprechen und sie zur Unterzeichnung dieser Petition animieren. Kein Jäger, der sich nur ein wenig Selbstachtung bewahrt hat, darf das übersehen. Parteigrenzen sollten hier wirklich keine Rolle spielen.

Unterschreiben, Unterschreiben, Unterschreiben! Es geht um Euer Recht liebe Jägerinnen und Jäger!

 

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Im Memoriam Dr. Norbert Pirker

Mit tiefer Betroffenheit mussten der Bund Österreichischer Jagdvereinigungen und der Österreichischer Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde die Nachricht vom Ableben von Dr. Norbert Pirker zur Kenntnis nehmen. Er ist am 11. Juli 2015 im achtundsechzigsten Lebensjahr nach längeren Leiden plötzlich, dennoch unerwartet, verstorben.

Kynologisch galt seine Liebe in den letzten Jahrzehnten dem Magyar Vizsla Drahthaar. Wenn es um die Angelegenheit Hund ging, war sein Einsatz grenzenlos. Er war  ein leidenschaftlicher Hundeführer und begeisterter  Teilnehmer an diversen ÖJGV Jagdprüfungen und ÖKV Ausstellungen. Im ÖKV war er im 1. Disziplinarsenat, Formwert- und Leistungsrichteranwärter, Vizepräsident des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen des Österreichischen Klub für Terrier sowie beim Jagdklub Nimrodfreunde. Beim Österreichischen Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde als Zuchtwartstellvertreter und Juristischer Beirat. Ebenfalls war er bei unzähligen internationalen und nationalen Rassehundeaustellungen als Schriftführer und als Sonderleiter tätig.

Vielen Kynologen ist Dr. Norbert Pirker noch als Delegierter zu ÖKV Obmännerkonferenzen und Generalversammlungen in Erinnerung. Seine Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge von kynologischem Verständnis – immer das Wohl der Rassehunde im Blick –  und blendender Rhetorik geprägt.

Für all seine Verdienste hat er das Ehrenzeichen in Bronze- Silber und Gold vom BÖJV und ÖKDUV erhalten. Vom ÖKfT erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für seine Verdienste um den Klub. Die österreichische Kynologie wird Dr. Norbert Pirker infolge seiner Verdienste stehst ein ehrendes Andenken bewahren. Der BÖJV und der ÖKDUV hat einen ehrlichen, unvergesslichen Freund verloren und wird ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Uns bleibt nur, auf diesem Wege, unser ganzes Mitgefühl und tief empfundenes Beileid seiner Frau Dr. Christiane Pirker auszudrücken.

Lieber Norbert! Weidmannsruh!

Sehr geehrte Mitglieder, das feierliche Jägerbegräbnis- Verabschiedung, findet am Montag, den 03. August 2015 um 11:00 Uhr am Wiener Zentralfriedhof, Tor 2, in der Halle 1, statt. Ich ersuche Euch um zahlreiche Teilnahme.

Der Präsident und Geschäftsführer des BÖJV LR Mag. art. Rudolf Broneder

Weitere Aktuellen Nachrichten rechts nebenan unter Aktuelle Beiträge anklicken und abrufbar!

 

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